Die Verstopfungen sorgen für einen abfallenden Öldruck, der zu mangelnder Schmierung führen kann: Kolbenfresser, Lagerschäden etc.
Aber ich bekomm nicht den Bogen dahin, inwiefern er für einen erhöhten Ölverbrauch sorgen kann. Um für einen erhöhten Ölverbtrauch zu sorgen, müßte der Zahnriemen die Ventilschaftdichtungen oder die Kolbenringe kaputt machen - wie soll das gehen?
Nun - Ventilschaftdichtungen kann man wechseln, dafür braucht man keinen Tauschmotor. Um die geht's nicht. (Anekdotisch erwähnt, ich hatte mal einen Peugeot 309 Automatic gekauft, der sein Öl im Mischungsverhältnis 1:45 verbrauchte - ein Liter Öl pro Tankfüllung... die Ventilschaftdichtungen konnten ohne Ausbau des Zylinderkopfs gewechselt werden, das hat vor 25 Jahren rund 1000 DM gekostet. Ein Schnäppchen, verglichen mit Motortausch.)
Aber vielleicht hast du bei den Kolbenringen eins nicht im Blick: bei Mangelschmierung nutzen sich sowohl die Kolbenringe ab (kann man auch wechseln, ist aber teuer) als auch die Zylinderwand, die riefig wird (kann man nicht wechseln, wenn der Motor nicht mit Laufbuchsen ausgestattet ist - das wird aber heute nicht mehr gemacht). Manche nennen das Micro-Fraß, weil's kurz vorm Kolbenfraß ist. Ja, und dann verbrennt der Motor Öl.
Von Hitzeproblemen gar nicht gesprochen...
Statt Motorwechsel ist - technisch gesprochen - auch möglich, die Zylinderlaufbahnen zu honen, notfalls vorher sogar zu schleifen, und Kolben und Kolbenringe im Übermaß einzusetzen. Wirtschaftlich günstiger ist aber meist ein ATM.