Das ist das Problem bei sporadisch auftretenden Fehlern: man muß sich durchsuchen, bis man die Ursache findet. Nach jedem Versuch den Wagen stundenlang über die Autobahn zu heizen ist ja auch ein ziemlicher Aufwand, für die Werkstatt kostet das noch dazu Personal... wer soll das bezahlen?
Die Werkstatt hat erst mal das abgearbeitet, was am wahrscheinlichsten ist bei solch einem Fehler. Die Lambdasonde haben sie hoffentlich getestet vor dem Austausch? Aber ich kann den Austausch verstehen: wenn unverbrannter Kraftstoff in den Auspuff gelangt, kann die Lambdasonde durch die Nachverbrennung beschädigt werden. (Früher sprach man von "Fehlzündung", das knallte schön durch den Auspuff; heute machen das nur noch ganz wenige Motorräder, wenn die Vergaser zu fett eingestellt sind.)
Ehrlich gesagt hab ich mich nicht genügend hineingekniet in die Konstruktion des Motors, um zu wissen, ob die Zündverteilerelektronik in der Motorsteuerung integriert ist, ob die Zündspulen mit den Zündkabeln vergossen sind etc. - vom klassischen Motorenbau her würde ich aufs Zündkabel tippen, wenn die Spulen neu sind (allerdings paßt da die Hitze als Faktor nicht so ganz). Oder die Steckverbindung von der Zündverteilung zur Zündspule. Stecker und Hitze, das ist so ein Ding. Da kannst du selbst mal gucken, an allen Steckern mal ein wenig ruckeln und wackeln (Vorsicht bei bewegten Teilen in der Nähe!) Das steht auch so in diesem Tipp hier: