Ja hört sich auch gut an. Mir persönlich war es wichtig, mich bei diesem ersten Unfall bei nem Profi über meine Rechte zu erkundigen und so erstmal zu "lernen", wie es gehen kann. So kann ich bei einem nächsten Mal (das hoffentlich gar nicht eintritt) selber entscheiden, was ich selbst regeln kann und was nicht und auf was ich achten muss. Ich wollte nicht aus Unwissenheit irgendwelche "Fehler" machen, die ich am Ende von meinem eigenen Geld bezahlen kann, nur weil ich bestimmte Vorgehensweise oder echtliche Fallstricke nicht beachtet habe. Der Stress hält sich erfreulicherweise auch in Grenzen, weil ich nicht rumtelefonieren oder Briefe schreiben muss, sondern der Anwalt alles regelt. Eine Beratung beim Anwalt, zwischendruch ein Rückruf von ihm, ein Termin bei der Werkstatt mit Gutachter und gestern einmal "umsonst" vorbei zum Termin ausmachen. Praktischerweise fahre ich täglich an der Werkstatttüre vorbei auf dem Arbeitsweg.
Ich habe jedenfalls schon ne Menge dazugelernt, was ich vorher nicht wusste...
Ich hätte zum Beispiel vorher gar nicht gewußt, dass man einfach selber zu einer Werkstatt gehen "darf"(wobei meine gar keine bzw ungern Versicherungsabwicklungen übernimmt, wenn das Auto noch fahrtüchtig ist), ab welcher Schadenshöhe ein Gutachter auch definitiv ohne Theater und zu 100% bezahlt wird, ob und wann einem welcher Leihwagen auch zusteht (auf den ich in Automatikversion aufgrund einer Gehbehinderung zwingend angewiesen bin, um zur Arbeit und zu Therapien zu kommen), ab wann man einen Reparaturauftrag letztlich erteilen kann und wer unter welchen Umständen juristisch Auftraggeber und damit auch Zahlungspflichtiger ist, falls es doch zu Problemen mit der Versicherung kommt etc... So reduziere ich mein Risiko auf irgendwelchen Kosten hängen zu bleiben!
