Beiträge von lumo77

    Ja, solche Kommentare bringen meine Augen auch zum Rollen.


    Schon beim Untertitel "Alle lieben den C4 Cactus!" musste ich auch müde lächeln. AutoBild gehörte jedenfalls noch nie dazu, was der Gebrauchttest erneut bestätigt.


    • Die rostenden Türfalzen sind ein Produktionsfehler, der bisher ohne Mucken von CIT abgewickelt wird - kein Wort davon im Bericht.
    • Ausgeschlagene Lager oder Buchsen habe ich auch nach 100 000km nicht - und ist zumindest hier auch noch nie ein großes Thema gewesen.
    • Gegen hängendes Smeg helfen Updates (zumindest hatte ich das Problem ewig nicht mehr).
    • Mein Fahrersitz ist immer noch nicht wesentlich durchgepupster als der wesentlich seltener benutzte Beifahrersitz. Siehe auch: Laufleistungsspuren im Innenraum
    • Und das ewige Gejammer über die nicht teilbare Rückbank kann ich auch nicht mehr hören. Hat mich nie gestört und ich kann sie bequem mit ausgestreckten Armen am Heck stehend umklappen. Aber das passt ja zu der Ungeschicklichkeit beim Bedienen der Klima...


    Bei einer gut recherchierten Gebrauchtberatung hätte ich vielmehr einen Hinweis auf den Türentausch erwartet, damit der geneigte Kaufinteressent genau dort nachhakt. Ein Blick auf verschiedene Ausstattungsvarianten (zb Boxen hinten ab Shine, Alufelgen, Einparkassi etc) wäre auch für einen Gebrauchtinteressierten Leser weiterführender gewesen. Aber hey, es ist immer noch AutoBild.


    Also, love it or leave it. Gilt für die AutoBild wie für den Cactus. ;)

    Hallo. Gibt es eine Zulassung für Dachboxen? Das wäre mir neu, aber man lernt nie aus.


    Das Modell passt, wenn der Abstand der Haltepunkte der Box (vorne und hinten) nicht schmaler sind als der Abstand der beiden Dachträger.


    Wie kurz oder wie lang du die Box dann wählst, bleibt letztlich dir überlassen und deinen Platzbedürfnissen oder auch optischen Erwägungen, ob dir zb starke Überhänge was ausmachen oder nicht. Auch wirken sich längere Überhänge noch mehr auf den Spritverbrauch aus als eine Dachbox sowieso und auch das Fahrverhalten kann noch ungünstiger beeinflusst sein als bei einer Dachbox mit wenig Überhang. Ich persönlich würde - wenn überhaupt - keine Dachbox wählen, die wesentlich länger als das Dach ist.

    Ja hört sich auch gut an. Mir persönlich war es wichtig, mich bei diesem ersten Unfall bei nem Profi über meine Rechte zu erkundigen und so erstmal zu "lernen", wie es gehen kann. So kann ich bei einem nächsten Mal (das hoffentlich gar nicht eintritt) selber entscheiden, was ich selbst regeln kann und was nicht und auf was ich achten muss. Ich wollte nicht aus Unwissenheit irgendwelche "Fehler" machen, die ich am Ende von meinem eigenen Geld bezahlen kann, nur weil ich bestimmte Vorgehensweise oder echtliche Fallstricke nicht beachtet habe. Der Stress hält sich erfreulicherweise auch in Grenzen, weil ich nicht rumtelefonieren oder Briefe schreiben muss, sondern der Anwalt alles regelt. Eine Beratung beim Anwalt, zwischendruch ein Rückruf von ihm, ein Termin bei der Werkstatt mit Gutachter und gestern einmal "umsonst" vorbei zum Termin ausmachen. Praktischerweise fahre ich täglich an der Werkstatttüre vorbei auf dem Arbeitsweg.


    Ich habe jedenfalls schon ne Menge dazugelernt, was ich vorher nicht wusste...
    Ich hätte zum Beispiel vorher gar nicht gewußt, dass man einfach selber zu einer Werkstatt gehen "darf"(wobei meine gar keine bzw ungern Versicherungsabwicklungen übernimmt, wenn das Auto noch fahrtüchtig ist), ab welcher Schadenshöhe ein Gutachter auch definitiv ohne Theater und zu 100% bezahlt wird, ob und wann einem welcher Leihwagen auch zusteht (auf den ich in Automatikversion aufgrund einer Gehbehinderung zwingend angewiesen bin, um zur Arbeit und zu Therapien zu kommen), ab wann man einen Reparaturauftrag letztlich erteilen kann und wer unter welchen Umständen juristisch Auftraggeber und damit auch Zahlungspflichtiger ist, falls es doch zu Problemen mit der Versicherung kommt etc... So reduziere ich mein Risiko auf irgendwelchen Kosten hängen zu bleiben!

    So. Update.
    Die Werkstatt hat heute nochmal selber Fotos gemacht und setzt sich mit dem Gutachter in Verbindung.
    Dadurch, dass die Schadensregulierung so lange gedauert hat, muss die Frontschürze jetzt auch erneuert werden. Diese ist durch die lange Zeit jetzt dauerhaft verformt und "ploppt" nicht mehr zurück in Form. Hätte man das innerhalb der ersten 1-2 Wochen gemacht, hätte die Frontschürze bleiben können, da sie ihre Form wieder angenommen hätte. Da die Frontschürze nicht im Gutachten aufgeführt ist, muss dieser Schaden nachgemeldet werden. Im Zuge dessen fragt die Werkstatt auch nochmal nach dem zweiten (unbeteiligten) Reifen an der Vorderachse.
    Erst dann machen wir einen Termin zur Reparatur aus.

    irgend wann soll man auch gut sein lassen


    Kannst du ja gerne so handhaben, wenn dir einer dein Auto kaputt macht. Und dann dein eigenes (evtl hart verdientes) Geld ausgeben oder mit ungleichem Profil die Fahrdynamik des Autos verschlechtern. Steht ja jedem frei, ob und wie er zu seinem Recht kommt.


    Ich für meinen Teil will + kann mich nicht daran bereichern oder besser stellen. Das Geld, was auf mein Konto geht, wird ja direkt an den Händler weitergeschoben. Ich will nur, dass mein Auto genauso piccobello und top gepflegt da steht wie VOR dem Unfall - an dem ich wie gesagt völlig unbeteiligt bin.


    Ich habe keine Lust, in die eigene Tasche zu greifen, um für 70-80€ n zweiten Michelin-Reifen zu kaufen (plus aufziehen und wuchten etc), den ich ohne den Unfall nicht hätte kaufen müssen DIe Reifen sind nicht abgerockt, sondern wurden erst im August 2017 gekauft und quasi nur eine Saison 2018 + ca 6 Wochen in 2017 gefahren.


    Was ich so gelesen habe, zahlt die Versicherung den zweiten unbeteiligten Reifen zumindest teilweise mit (quasi abzgl der Laufleistung). Naja, mal sehen.

    So, es gibt endlich neues von der gegenerischen Versicherung:


    Nachdem der Anwalt letzte Woche unter 8 Werktage Fristsetzung die Schadensregulierung eingefordert hat, habe ich heute endlich Post von der Versicherung bekommen. Der Schaden soll gestern in Höhe der begutachteten Kosten (ohne MwSt) inkl die 150€ für Wertminderung und einer allgemeinen Kostenpauschale von 25€ auf mein Konto überwiesen worden sein. Wahrscheinlich wird es dann Montag gebucht sein. Und ich kann endlich den Auftrag erteilen bzw Termin ausmachen.


    Abzüge haben sie gemacht und wie folgt im Brief erklärt:

    • MwSt - diese wird übernommen, wenn ich sie in einer eingereichten Reparaturrechnung nachweisen kann.
    • Verbringungskosten - die Kosten, die für Überführung des Fahrzeugs zwischen Werkstatt und Lackierer anfallen. Diese werden auch übernommen, wenn sie tatsächlich entstanden sind und über Rechnung nachgewiesen werden.
    • UPE-Aufschlag - manche im Gutachten genannte Ersatzteilpreise würden lt Versicherung von der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers abweichen. Dieser Aufschlag würde aber auch erstattet werden, wenn er über Rechnung nachgewiesen wird.


    Jetzt ist nur noch fraglich, ob die mir den zweiten unbeteiligten Reifen rechts auch bezahlen, weil ich sicher nicht nur links den Reifen wechseln lasse und dann ungleiche Profiltiefe an der Vorderachse hätte... Im Gutachten steht allerdings nur der eine betroffene Reifen, keine zwei. Naja, mal sehen. Bin jedenfalls froh, dass ich jetzt alles reparieren lassen kann, bevor es richtig Winter mit Schnee und Regen gibt und auch, dass mein Auto dann endlich wieder schick und schnieke ist. 8)

    @Holi das ist wirklich ein super Tip. Danke. smile.png


    Ich habe auch schon ernsthaft überlegt, tlw reparieren zulassen, zumindest wegen der Reifen und Felge. Ich fahre ca 2500-3000km im Monat, auch Autobahn. Und das Lenkerflattern bei hohen Geschwindigkeiten mit dem angerissenen Reifen macht echt n Scheiß-Gefühl. Werde morgen mal den Anwalt fragen. Und wenn ich jetzt n neuen Crash habe, heißt es dann womöglich noch: Mitschuld, weil mein Reifen beschädigt ist. Da habe ich auch kein Bock drauf.