Beiträge von lumo77

    Der Bezug ist im Cactus 1 meines Wissens vollflächig mit dem Schaum verklebt. (Was im übrigen den nachträglichen DIY-Einbau einer Sitzheizung erschwert) +++edit+++ ist nicht verklebt, nur abgespannt und geklammert+++edit ende+++


    Dein Foto sieht aus, als habe sich diese Klebeverbindung auf Höhe der Po-Backen gelöst. Ich würde an deiner Stelle
    - entweder bei der nächsten Inspektion mal fragen, ob die das für wie teuer nachkleben können.
    - zu einem Sattler fahren und den fragen und ggf machen lassen.
    - wenn mir die beiden anderen Varianten erstmal zu teuer erscheinen, selbst den Bezug lösen und mit Kleber neu fixieren bzw mit einer Spritze Flüssigkleber an die Stellen einbringen (ohne den Bezug zu lösen) und per Handstreichung gut verteilen und andrücken. Falls das nicht funktioniert, bleiben zur Not immer noch Variante 1+2.


    Eventuell ist aber auch nur eine Halteklammer gelöst, die den Bezug auf Spannung hält. Sieh dir dazu mal in diesem Thema die anleitung für den Einbau einer Sitzheizung (nummer 11) an. Sammelthema: Workshop / DIY / Anleitungen / How To's


    Hast du ne Sitzheizung drin? Dann wäre ich noch vorsichtiger mit DIY-Versuchen, weil ich Angst hätte, die Heizmatte zu beschädigen.

    Hi. Ist das erst nach der Inspektion aufgetreten? Und ist dein Cactus jetzt genau in der Werkstatt? Aus dem Bauch raus würde ich sagen, dass es ursächlich damit zu tun hat. Ich will dich nicht mit verschiedenen Varianten und Spekulationen verücktmachen, was dabei alles schief gehen könnte. Es kann ja mehrere mechanische, aber auch technische (Softwareseitig) Gründe haben. Aber wenn er jetzt in der gleichen Werkstatt steht, dann erinnern sie sich vielleicht an irgendwas aus dem Inspektionsaufenthalt, was hilfreich zur Lösung führen könnte.


    Die machen den schon wieder flott. Jetzt übers Wochenende wirst du nur irre, wenn du dir zuviel Sorgen machst.
    Halt uns auf dem Laufenden als Hilfestellung für andere.

    Update: Positive Werkstatt-Überraschung gestern. Ich hatte ja bei der Inspektion die Manschette mit in Auftrag gegeben. Sie riefen mich dann gestern zwischendurch an und meinten, die sei zwar schwitzig, sie hätten auf der Bühne aber keinen Defekt in der Manschette erkennen können. Empfehlung war, nicht zu wechseln, sondern weiter im Blick zu behalten. Was ich sehr korrekt finde von der Werkstatt. Die hätten jetzt ganz easy den Auftrag machen können und ich wäre 162€ los gewesen.
    Sowas gibt's also auch :)

    Motor ehdi 92 ETG

    Inspektion bei 127134km nach gut 4 Jahren ab EZ:


    +++Edit+++
    Rechnung dann doch 90€ billiger geworden als im Kostenvoranschlag ausgewiesen :)
    nämlich:


    Arbeiten werden laut Wartungplan durchgeführt für 365€ 293€ gesamt:

    • Ölwechsel und "systematische Wartungsarbeiten" (alle 25000km): 70€ Öl, 20€ Material, 57€ Öl, 15€ Material, 80€ Arbeit
    • PH-Kontrolle Kühlflüssigkeit (erstmals 125000km, dann alle 25000km): 4€
    • Austausch Antriebsriemen Nebenaggregate (125000km oder 6 Jahre): 55€ Riemen, 15€ Riemen, 25€ Arbeit Austausch Riemen und Initialisierung Start/Stopp
    • Kontrolle Additivstand Partikelfilter (erstmals 100000, dann alle 25000): 8€
    • Wechsel BFL (alle 2 Jahre): Arbeit 43€, BFL Material nicht berechnet Arbeit 40€, BFL 12€
    • Ausstausch Innenraumfilter (alle 25000km): 29€ Filter, Arbeit 8€
    • Plus 23€ Rostkontrolle nach 4 Jahren, umsonst .

    Inspektion bei 127134km nach gut 4 Jahren ab EZ:


    +++Edit+++
    Rechnung dann doch 90€ billiger geworden als im Kostenvoranschlag ausgewiesen :)
    nämlich:


    Arbeiten werden laut Wartungplan durchgeführt für 365€ 293€ gesamt:

    • Ölwechsel und "systematische Wartungsarbeiten" (alle 25000km): 70€ Öl, 20€ Material, 57€ Öl, 15€ Material, 80€ Arbeit
    • PH-Kontrolle Kühlflüssigkeit (erstmals 125000km, dann alle 25000km): 4€
    • Austausch Antriebsriemen Nebenaggregate (125000km oder 6 Jahre): 55€ Riemen, 15€ Riemen, 25€ Arbeit Austausch Riemen und Initialisierung Start/Stopp
    • Kontrolle Additivstand Partikelfilter (erstmals 100000, dann alle 25000): 8€
    • Wechsel BFL (alle 2 Jahre): Arbeit 43€, BFL Material nicht berechnet Arbeit 40€, BFL 12€
    • Ausstausch Innenraumfilter (alle 25000km): 29€ Filter, Arbeit 8€
    • Plus 23€ Rostkontrolle nach 4 Jahren, umsonst .

    Wunder dich nicht, dass du dann nach GPS noch langsamer fährst, als im Tacho angezeigt wird. Das ist i.d.R. normal und laut entsprechendem Reglement innerhalb bestimmter %Angaben sogar erlaubt (ich glaube nach oben darf die Abweichung max 4km/h + 10% der angezeigten Geschwindigkeit sein), bei 100-Tacho-km/h sind also 4+10=real 86km/h erlaubt!! Ohne, dass du als Kunde Theater machen kannst! Das hat mich echt gewundert.
    NAch unten darf meines Wissen keine Abweichung sein, in dem Sinne, dass der Tacho nie langsamer anzeigt, als du tatsächlich fährst.


    Bei Autos (vor allem neuwertigere) werden diese Abweichungen jedoch selten voll ausgenutzt. Das sah früher bestimmt noch anders aus, oder? Und bei meinem ATV hatte ich deshalb mal nachrecherchiert. Es ärgerte mich, dass die ohnehin kurzen Inspektionsintervalle von alle 2000km auch noch dadurch künstlich verkürzt werden, dass der Tacho 2000/4000/6000 usw km anzeigt, die tatsächlich aber noch gar nicht gefahren wurden. Auch der Wiederverkaufswert schmälert sich aj mit jedem angezeigten - aber real gar nicht gefahrenen Kilometer! Der Importeur des ATVs hatte mir dann mal die entsprechenden Regeln via e-mail zukommen lassen. Und der Hersteller hats beim ATV voll ausgeschöpft. Was laut ATV-Kollegen anscheinend nicht selten so ist. Ich muss also immer 59-60km/h laut Tacho fahren, wenn ich im Ortsverkehr mit realen 50/52 fahren will. Habe mir dann irgendwann ein GPS-Tacho geholt, damit ich nicht immer umrechnen muss. So geht der Spagat gut zwischen im Verkehrsfluss mitschwimmen (wer fährt wirklich schon 50 innerorts) und Beachtung der Blitzer, weil ich ohne Rechenrei weiß, wie schnell ich denn jetzt wirklich bin.



    *edit*
    nee, die Regelung ist doch anders. Hab nochmal nachgesehen, siehe Zitat aus der Mail des Importeurs:
    10% der REALEN (nicht der angezeigten) Geschwindigkeit + 4km/h. Dadurch ergeben sich andere Toleranzen zwischen Anzeige und Real:


    Man sollte natürlich die Probefahrt nicht zu ner Tagestour ausdehnen um mal eben die 500km entfernte Verwandtschaft zu besuchen.


    Das stimmt. Wird aber bei Neuwagen wohl auch ab und zu ermöglicht, wie ich mal bei einem kollegen mitbekommen habe. Aber das spricht man eh dann ab. Ich konnte jeweils 1,5-2Stunden unterwegs sein, was mir auch gereicht hat für die Entscheidungsfindung. Man sollte m.E. zumindest auch ansprechen, ob man nachtanken soll. Bei mir haben beide das aber nicht gewollt. Aber gehört zum guten Ton, find ich.

    Ich hab vorm Cactus-Kauf einen Benziner und einen Diesel bei zwei verschiedenen Händlern probegefahren, um mich für den passenden Motor besser entscheiden zu können. Für die war das ganz normales Tagesgeschäft und du wirst dann auch nicht quasi genötigt zu kaufen. Für das "problem" dass die Wagen bewegt werden, haben Händler extra Vorführwagen. Deswegen musste ich auch bei zwei verschiedenen Händlern fahren, weil der eine nur den Benziner hatte und der andere nur den Diesel. Es kann also gut sein, das deine Wunschmotorisierung nicht vor Ort als Vorführer verfügbar ist bzw bei dir eher als gebrauchter... Gekauft habe ich dann übrigens eine Tageszulassung mit 2km in 370km entfernten Meckpomm, weil die Kurse für Tageszulassungen hier in der Gegend viel zu hoch waren.

    Hallo,
    Interessanter Link:
    https://www.adac.de/verkehr/ab…snorm/wltp-messverfahren/


    Zitat von ADAC

    Wie beeinflusst WLTP die Kfz-Steuer?
    (...)Die Situation ist kurios: Obwohl die Modelle technisch absolut identisch sind und nur neu gemessen wurden, zahlt derjenige, der sein Auto nach dem 1. September 2018 zugelassen hat, in Einzelfällen zum Teil deutlich mehr Kfz-Steuer als der Altbesitzer.

    Wie schon vermutet, zahlt @khs2212 deshalb auch weniger Steuer als der TE - trotz gleichem Fahrzeug.


    Schaue ich jetzt in die für mich gültige Preisliste (vom 23. Juli 2019), und dort aufs Thema Co2 Ausstoß, finde ich einen "beworbenen" Wert von 106g/km für den 1.2 THP PureTech 110.
    Lege ich diese 106g zu Grunde, komme ich auf eine jährliche Steuer von 46 Euro - ein doch erheblicher Unterschied, wie ich finde.

    Ob André mit seinem Nachhaken beim Hersteller Erfolg haben wird, wage ich stark zu bezweifeln. Aber eine Protestnote kann man sicher dort loswerden...


    Laut Infos vom ADAC scheinen die Hersteller sich nämlich absolut rechtskonform zu verhalten. D.h. die Info, die er in der Preisliste findet ist wahrscheinlich rechtskonform nach NEFZ und nicht nach WLTP. Hintergrund ist wohl eine Regulierungslücke durch den Gesetzgeber. Demnach sind Hersteller noch nicht verpflichtet in Broschüren und Verkaufsmaterialien die CO2-Emissionen nach WLTP anzugeben:

    Wie beeinflusst der WLTP die Verbraucher-Informationen?
    (...)
    Allerdings hat der Gesetzgeber bis dato noch keine Aktualisierung der Pkw-EnVKV zur Umstellung von NEFZ auf WLTP verabschiedet. Die Angabe der CO2-Emissionen basiert somit weiterhin auf NEFZ-Basis. Derzeit rechnet man aus den gemessenen WLTP-Werten die NEFZ-Werte zurück. Einige Hersteller (z.B. BMW und Volkswagen) geben die WLTP-Werte im Konfigurator zusätzlich (freiwillig) an.

    Die Pkw-EnVKV (Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung ) ist übrigens die "Verordnung über Verbraucherinformationen zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen": Link zur Verordnung



    Transparenz und Verbraucherschutz geht jedenfalls anders. Da wird man als Verbaucher und evtl Neuwagenkäufer wohl abwarten müssen, bis entsprechende Regelungen verabschiedet sind, um nicht erst bei der Zulassung des Wagens von der Höhe der Steuer "überrascht" zu werden. Bzw bei Erhalt der Papiere. Wir als Einzelkäufer "jammern" da noch auf hohem Niveau. Für Firmen mit Fuhrparks und Flottenmanagements machen das aber bestimmt schnell nicht überschaubare und daher nicht planbare Kosten aus!!


    In einem Bericht aus 2/2019 des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags (der, der die Abgeordneten bei Fragestellungen berät) wird diskutiert, in wieweit sich eine Abschaffung der KFZ-Steuer zu Gunsten einer anderweitigen "Energie-Steuer" oder die berühnmte "Infrastrukturabgabe" rechnet/lohnt. Interessant... (Siehe pdf anbei.) Man kann nur hoffen, dass bis zu derartigen Änderungen wenigstens eine Übergangsregelung für die Verbraucherinformationen geschaffen wird, damit man vor Kauf eines Neuwagens schon weiß, wie hoch die Steuer sein wird (solange es sie noch gibt).


    Hier noch ein schöner Filmbeitrag aus plusminus.